PKV trotz Vorerkrankung – mit anonymer Risikovoranfrage
Kurz gesagt: Eine Vorerkrankung schließt die PKV nicht automatisch aus. Mit einer anonymen Risikovoranfrage frage ich bei mehreren Versicherern parallel an, ob und zu welchen Bedingungen Sie angenommen werden – ohne dass ein Antrag mit Ihrem Namen gespeichert wird. So vermeiden Sie Ablehnungen, die bei späteren Anträgen angegeben werden müssen. (Stand: November 2026, Autor: Philipp Lermer)
Was Sie zu Gesundheitsfragen wissen sollten
Vorvertragliche Anzeigepflicht
Alle Gesundheitsfragen müssen vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden. Fehler können später zum Rücktritt des Versicherers führen.
Patientenakte anfordern
Vor dem Antrag lohnt ein Blick in die Unterlagen Ihrer Ärzte und die Abrechnungen Ihrer Krankenkasse. So stimmen Ihre Angaben sicher.
Anonyme Risikovoranfrage
Ich reiche Ihre Gesundheitsangaben ohne Namen bei mehreren Versicherern ein. Sie erfahren vorab, wer Sie zu welchen Bedingungen annimmt.
Risikozuschlag
Bei manchen Diagnosen verlangt der Versicherer einen Aufschlag. Er kann später oft überprüft und reduziert werden.
Leistungsausschluss
Statt eines Zuschlags kann eine Erkrankung vom Schutz ausgenommen werden. Ob das sinnvoll ist, hängt vom Einzelfall ab.
Wenn alle ablehnen
Für bestimmte Fälle bleiben der Basistarif oder – bei Beamten – die Öffnungsaktion. Ich zeige Ihnen die realistischen Wege.
So läuft die Risikovoranfrage
- Erstgespräch und Gesundheitsfragebogen
- Unterlagen von Ärzten und Krankenkasse sammeln
- Anonyme Anfrage bei passenden Versicherern
- Vergleich der Voten: Annahme, Zuschlag, Ausschluss
- Antrag nur beim besten Angebot
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Häufige Fragen
Häufig ja – eventuell mit Zuschlag oder Ausschluss. Eine anonyme Risikovoranfrage klärt das, bevor Sie einen echten Antrag stellen.
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Im Erstgespräch klären wir, welche Unterlagen Sie brauchen und welche Versicherer für Sie infrage kommen.