PKV für Beamte trotz Vorerkrankung – die Öffnungsaktion
Kurz gesagt: Über die Öffnungsaktion der PKV werden Beamte und Beamtenanwärter in den ersten Monaten nach der Verbeamtung trotz Vorerkrankungen aufgenommen – ohne Ablehnung, ohne Leistungsausschluss und mit einem Risikozuschlag von höchstens 30 %. Entscheidend ist, die Frist einzuhalten und vorher zu prüfen, ob ein normaler Antrag nicht günstiger ist. (Stand: November 2026, Autor: Philipp Lermer – Fristen bitte im Einzelfall prüfen)
Das sollten Sie zur Öffnungsaktion wissen
Wer kann teilnehmen?
Beamte auf Probe, auf Widerruf und auf Lebenszeit, die erstmals verbeamtet werden, sowie ihre berücksichtigungsfähigen Angehörigen.
Die Frist
Der Antrag muss innerhalb weniger Monate nach der Verbeamtung gestellt werden. Wer die Frist verpasst, verliert den Anspruch.
Teilnehmende Versicherer
Nicht alle Versicherer machen mit, und die Tarife unterscheiden sich. Ich vergleiche die teilnehmenden Anbieter für Sie.
Normaler Antrag oft günstiger
Bei leichten Vorerkrankungen kann ein regulärer Antrag mit kleinem Zuschlag besser sein. Eine anonyme Risikovoranfrage klärt das.
Beihilfe und Restkosten
Die PKV versichert nur den Teil, den die Beihilfe nicht trägt. Der Beihilfesatz bestimmt, wie hoch der Restkostentarif sein muss.
Alternative GKV
In Bayern gibt es keine pauschale Beihilfe. In der GKV zahlen Beamte den vollen Beitrag selbst – das ist meist deutlich teurer.
Ihr Weg zur Aufnahme
- Datum der Verbeamtung notieren
- Gesundheitsunterlagen zusammenstellen
- Anonyme Risikovoranfrage und Öffnungsaktion vergleichen
- Passenden Restkostentarif wählen
- Antrag fristgerecht stellen
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Häufige Fragen
Eine freiwillige Selbstverpflichtung vieler privater Krankenversicherer, Beamte bei Berufseinstieg trotz Vorerkrankungen aufzunehmen.
Frist im Blick? Lassen Sie uns jetzt sprechen
Ich prüfe, ob die Öffnungsaktion oder ein regulärer Antrag für Sie besser ist – kostenlos und rechtzeitig.